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Steckbrief: Aurorafalter ↗
Anthocharis cardamines · Weißlinge (Pieridae)
🔎 Auf einen Blick
- Verbreitung: Europa, Asien
- Vorkommen (Länder): in mindestens 46 Ländern
Länder anzeigen
- Flügelspannweite: 40–45 mm
- Aktivität: tagaktiv
- Generationen: 1 pro Jahr
- Entwicklung gesamt (Ei bis Falter): ca. 335 Tage (je nach Temperatur)
🥚 Ei und Eiablage
- Eiablage: Einzeln – Das Weibchen legt meist ein einzelnes orangefarbenes Ei an Blütenstiele oder Knospen der Raupenpflanze.
Dauer des Eistadiums: ca. 7–10 Tage
Aussehen: Spindelförmige Eier, erst grün, dann orange, einzeln an Blütenstielen.
🐛 Raupe
- Futterpflanzen der Raupe: Wiesenschaumkraut, Knoblauchsrauke (Blüten und Schoten); laut Literatur auch Gewöhnliche Nachtviole, Raps
vollständige Liste (12)
- Anzahl Futterpflanzen: 12 Pflanzenarten
- Lebensweise der Raupe: einzeln (solitär)
- Larvenstadien: 5 (4 Häutungen)
- Raupenlänge (ausgewachsen): ca. 30 mm
Dauer der Raupenzeit: ca. 21–30 Tage
Aussehen: Blaugrün, oben dunkler und unten heller, frisst bevorzugt an den Samenschoten.
🟤 Puppe
- Puppenart: Gürtelpuppe (mit Faden gesichert)
Dauer der Puppenzeit: ca. 10 Monate
Aussehen: Schlanke, sichelförmig gebogene Gürtelpuppe mit langer Kopfspitze; überwintert zehn Monate.
🦋 Falter
- Flugzeit: April – Juni
- Nahrung des Falters: Die Falter saugen Nektar an Wiesenschaumkraut, Knoblauchsrauke und Löwenzahn.
- Paarung: Männchen suchen fliegend nach Weibchen – Die Männchen patrouillieren bei Sonne im Frühjahr entlang von Wiesen und Hecken und suchen Weibchen.
- Lebensdauer: ca. 14–21 Tage
Aussehen: Männchen mit orangen Flügelspitzen, Weibchen weiß; Unterseite grünlich marmoriert.
❄️ Überwinterung
- Überwinterung: als Puppe
- Diapause: ja (Winter- bzw. Ruhephase)
- Ruhephase: etwa 5–6 Monate (Richtwert) · Auslöser: Kälte und kürzere Tage, Trockenzeit
- Jetzt im Kalender: Oktober: Die Puppen jetzt kühl, dunkel und frostfrei stellen (unbeheizter Raum, geschützter Balkon oder Gemüsefach), nicht in den Gefrierschrank.
🔍 So finden Sie Aurorafalter in der Natur
💡 Wissenswert
📚 Gut zu wissen – mit Quellen
Zusammenfassungen von Aussagen der verlinkten Quellen (Fachseiten, Foren, Studien). Das Originalzitat sehen Sie, wenn Sie mit der Maus über „Quelle“ fahren.
- Meerrettich (Armoracia rusticana) – Als Raupenfutterpflanze genannt. Quelle: bund-mecklenburg-vorpommern.de ↗
- Acker-Senf (Sinapis arvensis) – Als Raupenfutterpflanze genannt. Quelle: bund-mecklenburg-vorpommern.de ↗
Alle Zeitangaben und Größen sind Richtwerte („ca.“): Sie sind Mittelwerte aus Zucht und Literatur und hängen stark von der Temperatur ab – je wärmer, desto schneller entwickeln sich Ei, Raupe und Puppe.
Zuchttipp: Raupen fressen Schoten statt Blätter und sind untereinander kannibalisch – einzeln halten; die Puppe muss den Winter kühl im Freien verbringen.
⚠️ Diese Art kann in Ihrem Land unter Artenschutz stehen oder gefährdet sein: Entnehmen Sie keine Tiere aus der Natur und beziehen Sie Zuchttiere nur aus dem Handel.
Der Aurorafalter ist ein zarter Frühlingsbote, dessen Männchen orange Flügelspitzen tragen. Seine Raupen fressen vor allem Schoten von Kreuzblütlern. Wir erklären Ihnen, wie Sie Eier finden, die Raupen füttern und die Puppe durch den Winter bringen.

Überblick
Der Falter hat eine Spannweite von etwa 35 bis 45 Millimetern. Männchen haben leuchtend orange Flügelspitzen, Weibchen sind schwarz-weiß, und beide haben eine grünlich marmorierte Hinterflügelunterseite. Er hat eine Generation im Jahr und fliegt von etwa Anfang April bis Juni oder Juli.
Wir stufen die Zucht als mittelschwer ein, weil die Raupen Schoten statt Blätter brauchen und die Puppe etwa zehn Monate bis zum nächsten Frühjahr überdauert. Mit passenden Pflanzen gelingt sie aber gut.
Die Art ist ein typischer Frühlingsfalter von Waldrändern, feuchten Wiesen und Hecken. Die Weibchen fallen kaum auf, weil sie wie ein Weißling aussehen; die Männchen erkennen Sie schon im Flug an den orangen Spitzen. In Ruhe klappen die Falter die Flügel zusammen, und die marmorierte Unterseite tarnt sie hervorragend im Grün.
Eier und Eiablage
Das Weibchen legt im April und Mai meist ein einzelnes Ei an den Blütenstiel eines blühenden Kreuzblütlers. Die spindelförmigen Eier sind zuerst hellgelb bis grün und färben sich orange bis orangerot. Der Schlupf folgt nach etwa vier bis zwölf Tagen.
Weil meist nur ein Ei pro Pflanze liegt, finden Sie die Eier am besten, indem Sie blühende Pflanzen mit ihren Blütenstielen genau absuchen.
Futterpflanzen
Die Raupen fressen vor allem die Samenschoten von Wiesenschaumkraut und Knoblauchsrauke. Weitere Kreuzblütler wie Ackersenf, Meerrettich, Nachtviole und im Garten Silberblatt werden ebenfalls genutzt. Wir empfehlen Wiesenschaumkraut oder Knoblauchsrauke mit Blüten und Schoten, weil dies die bevorzugten Pflanzen sind.
Raupenzeit
Die Raupe ist blaugrün mit weißem Seitenstreifen, dunklerer Unterseite und feinen schwarzen Punkten. Sie lebt in der Natur etwa von Mai bis Juli und braucht drei bis fünf Wochen bis zur Verpuppung. Sie frisst bevorzugt an den Schoten.
Wir halten die Raupen einzeln oder in kleinen Gruppen mit reichlich Schoten, weil sie sich gegenseitig auffressen können. Ersetzen Sie die Pflanzenteile regelmäßig durch frische.
Die Raupen fressen von Mai bis Juli, wenn die Pflanzen reife Schoten tragen. Sorgen Sie deshalb für Pflanzen in Blüte und Frucht, weil frische Blätter allein nicht genügen.
Verpuppung und Überwinterung
Die Puppe ist eine schlanke, sichelförmig gebogene Gürtelpuppe mit langer Kopfspitze, hell- bis grünbraun, oft mit hellem Seitenstreifen. Sie überwintert in der Natur und der Falter schlüpft erst im folgenden Frühjahr. Warme Frühjahre lassen ihn früher erscheinen.
Falter und Paarung
Die Falter saugen Nektar an Wiesenschaumkraut, Knoblauchsrauke, Roter Lichtnelke, Günsel und Löwenzahn. Die Männchen patrouillieren bei Sonne an Wiesen und Hecken und suchen Weibchen. In kleinen Behältern gelingt die Paarung meist nicht.
Bildergalerie: Falter (1)

Für Schlupf, Aushärten der Flügel und Beobachtung empfehlen wir unser großes Schmetterlingshabitat, weil die Falter dort Platz zum Fliegen und Sitzen haben und Sie die Männchen beobachten können.
Alle Eckdaten zum Aurorafalter finden Sie auch im Steckbrief mit Infokarte zum Ausdrucken in unserer Arbeitsblatt-Übersicht.
🛠 Zuchtaufbau Schritt für Schritt: Aurorafalter
So bauen wir die Zucht von Aurorafalter auf. Die Angaben stammen aus dem Steckbrief dieser Art und aus unserer Zuchtpraxis.
- 1. Futterpflanze beschaffen und frisch halten
Die Raupen fressen: Wiesenschaumkraut, Knoblauchsrauke (Blüten und Schoten). Krautige Pflanzen ziehen wir als lebende Pflanze im Blumentopf (Gärtnerei, Garten oder selbst ausgesät). Mit „im Blumentopf“ meinen wir also die Pflanze samt Wurzel in Erde – nicht den Behälter der Raupen. Zwei bis drei Töpfe im Wechsel sind ideal, dann kann sich eine abgefressene Pflanze erholen. Wichtig: nur ungespritzte, trockene Pflanzen ohne andere Insekten; gekaufte Pflanzen vorher 2–3 Wochen draußen stehen lassen, damit Pflanzenschutzmittel abgebaut sind. - 2. Behälter: Habitat, Zuchtbox oder Pflanze im Topf
Drei Aufbauten haben sich bewährt:- Schmetterlingshabitat: Die Futterpflanze steht im Blumentopf oder als Vase mit Zweigen in unserem Schmetterlingshabitat. Die Luft zirkuliert, Schimmel wird vermieden, und die Raupen finden das Futter selbst, wenn Blätter das Netz berühren. Das ist unser Standardaufbau.
- Zuchtbox: Eine große Kunststoffdose (Aufbewahrungsdose), aber nie luftdicht verschlossen. Die Öffnung decken wir mit Küchenpapier ab oder schneiden ein großes Loch in den Deckel und verschließen es mit Netz oder Küchenpapier. So bleiben Zweige und Blätter frisch, die Luftfeuchte bleibt hoch, und die Raupen bekommen trotzdem Luft. Die größte Gefahr ist Schimmel: Kot täglich entfernen, das Papier wechseln und die Box regelmäßig reinigen.
- Pflanze im Topf mit Haube: Über die Topfpflanze stülpen wir einen Organza- oder Gazebeutel oder stellen das Habitat darüber. Die Raupen fressen an der lebenden Pflanze, nichts muss geschnitten werden – ideal bei langer Raupenzeit.
- 3. Temperatur, Licht und Luftfeuchte
Die ideale Temperatur steht oben im Steckbrief. Zimmertemperatur reicht; ein heller Platz ohne direkte Sonne oder ein schattiger Balkon ist ideal. Draußen entwickelt sich die Art im natürlichen Rhythmus, drinnen etwas schneller. Luftfeuchte: Wir halten die Zucht bei 40–60 %, im Mittel etwa 50 % – das entspricht dem, was die Tiere in der Natur im Durchschnitt vorfinden. Dauerhaft über 60 % steigt die Schimmelgefahr; dann besser lüften und weniger sprühen. Die Luftfeuchte schwankt je nach Tageszeit und Temperatur, deshalb reicht ein grober Richtwert. - 4. Tägliche Pflege
Jeden Tag: Kot entfernen, Küchenpapier wechseln, welke Blätter gegen frische tauschen und den Behälter auf Schimmel prüfen. Wochentlich reinigen wir Box oder Habitat mit heißem Wasser (ohne Reiniger). Raupen, die regungslos mit zurückgezogenem Kopf sitzen, häuten sich gerade – nicht berühren und nicht umsetzen. - 5. Verpuppung vorbereiten
Gürtelpuppe: Die Raupe spinnt sich mit einem Faden an einem senkrechten Stängel oder Zweig fest. Wir stellen einige dickere, senkrechte Stiele oder Holzstäbchen in den Behälter. Kurz vorher frisst die Raupe nicht mehr, wird unruhig und läuft umher (Wanderphase) – jetzt die Box nicht mehr öffnen als nötig. - 6. Überwinterung
Die Art überwintert als Puppe. Puppen lagern wir in einer belüfteten Dose mit leicht feuchtem Küchenpapier bei 2–8 °C (Gemüsefach des Kühlschranks oder frostgeschützt im Freien, z. B. Gartenschuppen). Im Frühjahr holen wir sie ins Warme; nach 2–4 Wochen schlüpfen die Falter. - 7. Schlupf und Falter
Für den Schlupf setzen wir auf unserem Schmetterlingshabitat (mindestens 40 × 40 × 60 cm): Der Falter braucht Platz und eine Netzwand zum Hochklettern, damit die Flügel sich entfalten und trocknen. Wir bieten nektarreiche Blüten oder Zuckerwasser 1:10 auf einem Schwamm an. Heimische Falter lassen wir an einem warmen, trockenen Tag (über 15 °C) frei – am besten dort, wo die Futterpflanze wächst. - 8. Das empfehlen erfahrene Züchter
- Raupen fressen Schoten statt Blätter und sind untereinander kannibalisch – einzeln halten; die Puppe muss den Winter kühl im Freien verbringen.
- Nie Raupen verschiedener Herkunft mischen und neue Tiere zuerst getrennt halten (Quarantäne) – so bleiben Krankheiten in einer Box.
- Pro Behälter eigene Pinsel und Tücher benutzen, vor und nach der Arbeit Hände waschen.
- Lieber weniger Raupen gut versorgen als viele zu eng: Gedränge und Feuchtigkeit sind die häufigsten Ursachen für Verluste.
- Beobachtungen im Zuchttagebuch festhalten (Temperatur, Stadien, Futter) – daraus lernen Sie für die nächste Generation am meisten.
Zeiten und Größen sind Richtwerte („ca.“); je wärmer, desto schneller die Entwicklung. Weitere Hinweise mit Quellen stehen im Steckbrief oben.
📔 Ihr Zucht-Tagebuch: Aurorafalter
Züchten Sie diese Art gerade? Halten Sie Ihre Beobachtungen fest – ohne Konto, direkt hier. Sie sehen Ihre Entwicklung im Diagramm und können den Bericht am Ende mit anderen teilen.
Gut zu wissen: Was die Entwicklung beeinflusst
Die Entwicklung von Aurorafalter hängt vor allem von der Temperatur ab: Raupen und Puppen sind wechselwarm, jedes Grad mehr beschleunigt Fressen und Wachstum. Wohl fühlt sich die Art bei etwa 18–22 °C; je kühler es ist, desto länger dauert die Entwicklung, und bei deutlich niedrigeren Temperaturen kommt sie fast zum Stillstand. Direkte Sonne auf dem Behälter sollten Sie vermeiden, weil sich Luft und Futter dann stark aufheizen.
Auch das Futter spielt eine Rolle: Auf frischen, jungen Blättern der Wirtspflanze wachsen Raupen meist schneller als auf alten, harten Blättern, und ein Wechsel der Futterpflanze kostet oft etwas Zeit. Die Raupe häutet sich insgesamt etwa 4-mal – kurz vor jeder Häutung frisst sie nicht und wirkt ruhig, das ist normal. Vor der Verpuppung wandert sie umher und sucht einen festen Platz, an dem sie sich mit einem Seidenfaden sichert.
Die Puppe überwintert; der Falter schlüpft erst im folgenden Frühjahr oder Sommer. Kurz vor dem Schlupf wird die Puppe dunkel und die Flügelzeichnung scheint durch. Der frisch geschlüpfte Falter braucht mindestens ein bis zwei Stunden, bis die Flügel ausgehärtet sind.
❄️ Sie starten in der kühlen Jahreszeit: In Räumen unter 20 °C dauert die Raupenphase schnell doppelt so lange wie im Sommer. Ein warmer Platz im Zimmer (nicht auf der Heizung, nicht in der Sonne) hilft – und tragen Sie die Zimmertemperatur ein, dann passt sich die Prognose an.
Tagebuch wird geladen …
Beispiel-Tagebuch: So kann Ihr Diagramm aussehen (Aurorafalter)
Das ist kein echter Zuchtbericht, sondern ein Beispiel, das wir aus den Entwicklungsdaten unseres Steckbriefs zusammengestellt haben (Raupenzeit 26 Tage, bei etwa 20 °C). Sobald echte Tagebücher veröffentlicht sind, zeigen wir stattdessen diese.
Beispiel · Aurorafalter
Futter: Wiesenschaumkraut · Temperatur: 20 °C · Raupenphase: 26 Tage · Puppenphase: –
- 18.05. · Die Raupe · 4 mm – Alles ruhig, die Raupen fressen viel. Ich wechsle das Futter, sobald es welk wird. Länge ca. 4 mm.
- 22.05. · Die Raupe · 5 mm – Die Raupen sind gut angekommen und fressen schon. Frisches Futter (Wiesenschaumkraut) liegt im Becken, gemessen habe ich etwa 5 mm.
- 28.05. · Die Raupe · 10 mm – Blaugrün, oben dunkler und unten heller, frisst bevorzugt an den Samenschoten. Länge aktuell ca. 10 mm.
- 02.06. · Die Raupe · 16 mm – Nach der nächsten Häutung sind es schon 16 mm. Die Temperatur liegt konstant bei 20 °C.
- 06.06. · Die Raupe · 25 mm – Fast ausgewachsen, ca. 25 mm. Sie frisst weniger und sucht schon einen Platz zum Verpuppen.
- 09.06. · Die Puppe – Es ist so weit: Die Raupe ist zur Puppe geworden. Ab jetzt heißt es warten.
- 09.07. · Die Puppe – Die Puppe überwintert – sie bleibt jetzt bis zum Frühjahr unverändert. Ich lagere sie kühl und schaue nur gelegentlich nach.
🌿 Überwinterung, Fütterung und Paarung: Aurorafalter
Was wir bei Aurorafalter über den Winter, die Falter und die Paarung beachten. Die Angaben sind Richtwerte aus der Haltung; je nach Raum und Stamm kann es abweichen.
❄️ Überwinterung und Diapause
Die Puppe überwintert und es gibt nur eine Generation pro Jahr. Wir hängen sie kühl und geschützt auf, im Freien auf dem Balkon oder im Schuppen, vor Sonne und Regen geschützt. Gelegentlich kontrollieren und leicht benebeln; erst im Frühjahr natürlich erwärmen lassen.
🍯 Fütterung der Falter
Die Falter nehmen Nektar auf, vor allem am Wiesenschaumkraut, daneben an anderen Kreuzblütlern und Roter Lichtnelke. Wir bieten Blüten oder dünnes Zuckerwasser am Schwämmchen; bei Bedarf entrollen wir den Rüssel mit einer Nadel.
💞 Paarung
Die Männchen patrouillieren bei Sonne an Wiesen und Hecken.
♂♀ Männchen und Weibchen unterscheiden
Die Männchen haben leuchtend orange Vorderflügelspitzen; den Weibchen fehlt das Orange, sie sind schlichter weiß mit dunklerer Zeichnung. Auch die Weibchen erkennen wir am Verhalten: Sie legen die Eier ab und suchen dafür gezielt die Futterpflanze der Raupen ab.
Bilder: Aurorafalter züchten: Wiesenschaumkraut, Schoten fressende Raupen, Gürtelpuppe (Anthocharis cardamines)
Häufige Fragen
Was fressen Aurorafalter-Raupen?
Vor allem Samenschoten von Wiesenschaumkraut und Knoblauchsrauke, auch anderer Kreuzblütler.
Wo legt der Aurorafalter seine Eier ab?
Meist einzeln an den Blütenstiel eines blühenden Kreuzblütlers.
Wie lange dauert die Raupenzeit?
Etwa drei bis fünf Wochen.
Warum sollte man die Raupen einzeln halten?
Sie können sich gegenseitig auffressen. Einzelne Haltung oder kleine Gruppen mit viel Futter sind sicherer.
Wie überwintert der Aurorafalter?
Als schlanke Gürtelpuppe, etwa zehn Monate lang bis zum nächsten Frühjahr.
Woran erkennt man Männchen und Weibchen?
Männchen haben orange Flügelspitzen, Weibchen sind schwarz-weiß.
Fotos von Züchterinnen und Züchtern: Aurorafalter
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