Danaus genutia züchten: Futterpflanzen, Raupen, Falter (Common Tiger)

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Steckbrief: Danaus genutia

Danaus genutia · Edelfalter (Nymphalidae)

EinsteigerartStürzpuppeideal 24–28 °C
    Wann fliegt Danaus genutia? Der Danaus genutia ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht heimisch und fliegt deshalb bei uns nicht in freier Natur. In den Herkunftsländern gilt als Flugzeit, ungefähr: ganzjährig (Tropen).

    🔎 Auf einen Blick

    🥚 Ei und Eiablage

    Dauer des Eistadiums: ca. 3–5 Tage
    Aussehen: Weißliche Eier einzeln an der Blattunterseite.

    🐛 Raupe

    Dauer der Raupenzeit: ca. 12–18 Tage
    Aussehen: Schwarz-weiß-gelb geringelt mit drei Paar Fäden.

    🟤 Puppe

    Dauer der Puppenzeit: ca. 8–12 Tage
    Aussehen: Grüne Stürzpuppe mit Goldpunkten.

    🦋 Falter

    • Flugzeit: ganzjährig (Tropen)
    • Nahrung des Falters: Die Falter saugen Nektar an Blüten wie Lantana, Heliotrop und Disteln.
    • Paarung: Auffälliger Balzflug – Die Männchen verfolgen die Weibchen im Flug und betäuben sie mit Duftstoffen der Haarpinsel; die Paarung folgt am Boden oder in der Vegetation.
    • Lebensdauer: ca. 20–40 Tage

    Aussehen: Orange mit schwarzen Adern und weißen Flecken – der asiatische Monarch.

    ❄️ Überwinterung

    🔍 So finden Sie Danaus genutia in der Natur

    Wo suchen?
    Süd- und Südostasien bis Australien, auf offenem Land, in Gärten und Wäldern. In Mitteleuropa nicht frei zu finden.
    Eier
    Eier werden einzeln an Blättern oder Trieben der Wirtspflanzen (Seidenpflanzen, Cynanchum) abgelegt.
    Raupen
    Die auffällig gezeichneten Raupen fressen an Blättern giftiger Wirtspflanzen und sind dort leicht zu entdecken.
    Puppen
    Die Puppen hängen als Stürzpuppen an Blättern oder Zweigen nahe der Futterpflanze.
    Falter
    Die Falter fliegen tagaktiv mit gemächlichem Gleitflug und besuchen Blüten.
    Wichtigster Tipp
    Die Art lebt nur in ihrer Heimatregion; vor Ort nach den Wirtspflanzen suchen.

    💡 Wissenswert

    Der Gemeine Tiger
    Der Falter heißt im Englischen Common Tiger oder Striped Tiger. Er ist in Südasien bis Australien verbreitet und häufig.
    Ungenießbar durch Gift
    Seine Raupen fressen Seidenpflanzengewächse und speichern deren Giftstoffe. Die orange-schwarze Farbe warnt Fressfeinde.
    Verwechslung mit Verwandten
    Die schwarzen Adern auf orangem Grund erinnern an andere Danaus-Arten. Die Streifung hilft bei der Unterscheidung.

    📚 Gut zu wissen – mit Quellen

    Zusammenfassungen von Aussagen der verlinkten Quellen (Fachseiten, Foren, Studien). Das Originalzitat sehen Sie, wenn Sie mit der Maus über „Quelle“ fahren.

    Lebensdauer und Pflege des Falters
    Laut Quelle besucht der Falter Gärten und nektart an Cosmos, Celosia, Lantana, Zinnia und ähnlichen Blüten. Quelle: en.wikipedia.org ↗
    Temperatur und Klima
    Laut Quelle bevorzugt die Art Gebiete mit mäßigem bis starkem Niederschlag. Quelle: en.wikipedia.org ↗

    Alle Zeitangaben und Größen sind Richtwerte („ca.“): Sie sind Mittelwerte aus Zucht und Literatur und hängen stark von der Temperatur ab – je wärmer, desto schneller entwickeln sich Ei, Raupe und Puppe.

    Zuchttipp: Einfache Zucht an Seidenpflanzen bei Wärme.

    Danaus genutia, im Englischen Common Tiger genannt, ist ein großer orangefarbener Falter aus Asien und Australien, der mit dem Monarchfalter verwandt ist. Wir zeigen Ihnen, welche Futterpflanzen die Raupen wirklich annehmen, wie kurz die Entwicklung ist und worauf Sie bei der Haltung der Falter achten sollten.

    Danaus genutia züchten: Futterpflanzen, Raupen, Falter (Common Tiger) – Foto
    Danaus genutia – Foto · Foto: hhach / Pixabay / Pixabay-Inhaltslizenz · verkleinert
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    butterfly, thailand, striped tiger, danaus genutia

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    Überblick: ein kräftiger Falter der Tropen

    Die Flügel des Falters sind rötlich-orange mit breit schwarz gesäumten Adern und einem schwarzen Rand mit zwei Reihen weißer Flecken. Die Spannweite liegt bei etwa 70 bis 95 Millimetern. Die Männchen tragen auf den Hinterflügeln eine kleine Duftschuppentasche und einen auffälligen schwarz-weißen Fleck auf der Unterseite. Die Art fliegt in ihrer Heimat das ganze Jahr, deshalb brauchen Sie für die Zucht keine Winterpause einzuplanen, sondern konstante Wärme. Wir halten die Zucht für gut machbar, solange die richtige Futterpflanze verfügbar ist, weil die Entwicklung sehr kurz ist und die Raupen kaum Ansprüche an die Haltung stellen. Wie alle Exoten gehört der Falter nie in die freie Natur und darf nicht freigelassen werden.

    Eier und Eiablage

    Die Weibchen legen die Eier einzeln an die Unterseite der Blätter. Wir kontrollieren deshalb die Blattunterseiten genau und lassen die Eier an dem Blatt, an dem sie haften, statt sie abzuwischen, weil die winzigen Eier dabei leicht beschädigt werden. Die Eier entwickeln sich rasch: Nach etwa drei Tagen schlüpft die Raupe, und ihre erste Mahlzeit ist die Eischale. Danach frisst sie Blätter und andere grüne Pflanzenteile.

    Futterpflanzen: wählerischer als erwartet

    Die Raupen leben an Schwalbenwurzgewächsen, also an Pflanzen der Familie Asclepiadaceae beziehungsweise Apocynaceae. Von den Arten, die infrage kommen, werden aber nur drei bis zum Ende angenommen, nämlich Cynanchum annularium, Cynanchum corymbosum und Cynanchum rostellatum. Die Tropische Seidenpflanze Asclepias curassavica fressen nur die allerersten Raupenstadien, die Riesen-Seidenpflanze Calotropis gigantea und Dregea volubilis bleiben unberührt, obwohl die Weibchen dort einzelne Eier ablegen. Zudem fressen die Raupen auch Pergularia daemia. Wir empfehlen deshalb, die Cynanchum-Arten bereitzuhalten und Asclepias nur als Ergänzung zu sehen, weil Raupen sonst nach dem Schlupf verhungern können, obwohl eine Seidenpflanze im Behälter steht.

    Raupenzeit und Haltung

    Die Raupe ist schwarz mit bläulich-weißen und gelben Flecken und Linien und trägt drei Paar Fühlerfäden. Ihre Zeit als Raupe ist kurz: Je nach Pflanze dauert sie etwa 8 bis 10 Tage. Vom Ei bis zum Falter vergehen bei natürlich schwankenden Temperaturen von etwa 24 bis 34 Grad Celsius und 56 bis 72 Prozent Luftfeuchte rund 18 bis 20 Tage. Auf Cynanchum annularium erreichten 58 Prozent der Tiere das Falterstadium, auf Cynanchum corymbosum nur 31 Prozent. Wir rechnen daher mit spürbaren Ausfällen und setzen immer mehr Raupen an, als wir Falter wünschen. Frische, gut versorgte Triebe in einem warmen, luftigen Behälter halten die Verluste niedrig.

    Verpuppung

    Die Puppe ist eine grüne Stürzpuppe, also kopfunter hängend, mit goldgelben Punkten. Sie braucht etwa 7 bis 8 Tage. Wir lassen die Puppen ungestört an ihrem Platz hängen, bis der Falter geschlüpft ist, weil ein Abreißen oder Verschieben die Entwicklung gefährdet.

    Falter, Nahrung und Paarung

    Die Falter besuchen Blüten wie Kosmee, Hahnenkamm, Lantana und Zinnie und sammeln sich zudem an Pflanzen wie Crotalaria und Heliotropium, die Pyrrolizidinalkaloide liefern. Die Männchen verfolgen die Weibchen im Flug und betäuben sie mit Duftstoffen der Haarpinsel; die Paarung folgt danach. Das gelingt meist nur in ausreichend großen Käfigen. Für die Falterhaltung, das Beobachten des Schlupfs und das Füttern empfehlen wir unser großes Schmetterlingshabitat, weil die Falter kräftig fliegen und viel Platz zum Balzen brauchen. Die Falter leben oft mehrere Wochen.

    Typische Fehler

    Häufig scheitert die Zucht an der falschen Pflanze, an zu kühler Haltung oder an zu engen Behältern bei der Paarung. Giftstoffe aus den Futterpflanzen machen Raupen und Falter für Fressfeinde ungenießbar; das ist eine Besonderheit der Art und kein Zeichen von Krankheit. Wir füttern deshalb nur frische, saubere Triebe, weil welkes Futter die kurze Raupenzeit unnötig belastet.

    Alle Eckdaten zu Danaus genutia finden Sie auch im Steckbrief mit Infokarte zum Ausdrucken in unserer Arbeitsblatt-Übersicht.

    🛠 Zuchtaufbau Schritt für Schritt: Danaus genutia

    So bauen wir die Zucht von Danaus genutia auf. Die Angaben stammen aus dem Steckbrief dieser Art und aus unserer Zuchtpraxis.

    1. 1. Futterpflanze beschaffen und frisch halten
      Die Raupen fressen: Seidenpflanzen (Asclepias, Calotropis), Cynanchum. Krautige Pflanzen ziehen wir als lebende Pflanze im Blumentopf (Gärtnerei, Garten oder selbst ausgesät). Mit „im Blumentopf“ meinen wir also die Pflanze samt Wurzel in Erde – nicht den Behälter der Raupen. Zwei bis drei Töpfe im Wechsel sind ideal, dann kann sich eine abgefressene Pflanze erholen. Wichtig: nur ungespritzte, trockene Pflanzen ohne andere Insekten; gekaufte Pflanzen vorher 2–3 Wochen draußen stehen lassen, damit Pflanzenschutzmittel abgebaut sind. Die Raupenzeit ist lang (siehe Steckbrief oben) – ziehen Sie die Pflanzen deshalb vor, bevor Sie Eier oder Raupen bestellen.
    2. 2. Behälter: Habitat, Zuchtbox oder Pflanze im Topf
      Drei Aufbauten haben sich bewährt:
      • Schmetterlingshabitat: Die Futterpflanze steht im Blumentopf oder als Vase mit Zweigen in unserem Schmetterlingshabitat. Die Luft zirkuliert, Schimmel wird vermieden, und die Raupen finden das Futter selbst, wenn Blätter das Netz berühren. Das ist unser Standardaufbau.
      • Zuchtbox: Eine große Kunststoffdose (Aufbewahrungsdose), aber nie luftdicht verschlossen. Die Öffnung decken wir mit Küchenpapier ab oder schneiden ein großes Loch in den Deckel und verschließen es mit Netz oder Küchenpapier. So bleiben Zweige und Blätter frisch, die Luftfeuchte bleibt hoch, und die Raupen bekommen trotzdem Luft. Die größte Gefahr ist Schimmel: Kot täglich entfernen, das Papier wechseln und die Box regelmäßig reinigen.
      • Pflanze im Topf mit Haube: Über die Topfpflanze stülpen wir einen Organza- oder Gazebeutel oder stellen das Habitat darüber. Die Raupen fressen an der lebenden Pflanze, nichts muss geschnitten werden – ideal bei langer Raupenzeit.
      Mittelgroße Raupen: In einer 5-Liter-Box höchstens 8–10 Raupen, im großen Habitat bis 30.
    3. 3. Temperatur, Licht und Luftfeuchte
      Die ideale Temperatur steht oben im Steckbrief. Als tropische Art braucht sie gleichmäßige Wärme (Heizmatte unter einem Teil des Behälters oder beheizter Raum). Bei Bedarf morgens die Luft neben den Pflanzen leicht besprühen – Blätter und Raupen bleiben trocken, Kondenswasser an den Wänden vermeiden. Keine direkte Sonne auf den Behälter. Luftfeuchte: Als tropische Art braucht sie 70–90 %, meist um 80 % – so wie im Schmetterlingshaus. Schimmel entsteht dabei nicht durch die feuchte Luft, sondern durch stehendes Wasser auf kalten Flächen. Deshalb: die Luft ständig leicht bewegen (kleiner Ventilator, nicht direkt auf die Tiere), den Behälter gleichmäßig warm halten, damit an Wänden und Deckel kein Kondenswasser entsteht, locker bepflanzen, Kot und welke Blätter täglich entfernen und nur glatte, abwischbare Materialien (Kunststoff, Glas, Netz) statt Holz oder Pappe verwenden. Morgens sprühen, abends abtrocknen lassen. Bei dauerhaft nassen Wänden lüften, nicht weniger befeuchten.
    4. 4. Tägliche Pflege
      Jeden Tag: Kot entfernen, Küchenpapier wechseln, welke Blätter gegen frische tauschen und den Behälter auf Schimmel prüfen. Wochentlich reinigen wir Box oder Habitat mit heißem Wasser (ohne Reiniger). Raupen, die regungslos mit zurückgezogenem Kopf sitzen, häuten sich gerade – nicht berühren und nicht umsetzen.
    5. 5. Verpuppung vorbereiten
      Stürzpuppe: Die Raupe hängt sich kopfunter an Deckel, Netz oder Zweig. Der Behälter braucht oben eine raue Fläche (Netz, Küchenpapier unter dem Deckel, Zweige). Puppen lassen wir hängen; abgefallene Puppen legen wir auf Küchenpapier nahe der Netzwand, damit der Falter beim Schlupf hochklettern kann. Kurz vorher frisst die Raupe nicht mehr, wird unruhig und läuft umher (Wanderphase) – jetzt die Box nicht mehr öffnen als nötig.
    6. 6. Überwinterung
      Keine Winterruhe: Die Zucht läuft bei Wärme ganzjährig durch; eine Generation folgt auf die nächste.
    7. 7. Schlupf und Falter
      Für den Schlupf setzen wir auf unserem Schmetterlingshabitat (mindestens 40 × 40 × 60 cm): Der Falter braucht Platz und eine Netzwand zum Hochklettern, damit die Flügel sich entfalten und trocknen. Wir bieten nektarreiche Blüten oder Zuckerwasser 1:10 auf einem Schwamm an. Exotische Falter werden nie freigelassen; sie bleiben im Habitat.
    8. 8. Das empfehlen erfahrene Züchter
      • Einfache Zucht an Seidenpflanzen bei Wärme.
      • Nie Raupen verschiedener Herkunft mischen und neue Tiere zuerst getrennt halten (Quarantäne) – so bleiben Krankheiten in einer Box.
      • Pro Behälter eigene Pinsel und Tücher benutzen, vor und nach der Arbeit Hände waschen.
      • Lieber weniger Raupen gut versorgen als viele zu eng: Gedränge und Feuchtigkeit sind die häufigsten Ursachen für Verluste.
      • Beobachtungen im Zuchttagebuch festhalten (Temperatur, Stadien, Futter) – daraus lernen Sie für die nächste Generation am meisten.

    Zeiten und Größen sind Richtwerte („ca.“); je wärmer, desto schneller die Entwicklung. Weitere Hinweise mit Quellen stehen im Steckbrief oben.

    📔 Ihr Zucht-Tagebuch: Danaus genutia

    Züchten Sie diese Art gerade? Halten Sie Ihre Beobachtungen fest – ohne Konto, direkt hier. Sie sehen Ihre Entwicklung im Diagramm und können den Bericht am Ende mit anderen teilen.

    Gut zu wissen: Was die Entwicklung beeinflusst

    Die Entwicklung von Danaus genutia hängt vor allem von der Temperatur ab: Raupen und Puppen sind wechselwarm, jedes Grad mehr beschleunigt Fressen und Wachstum. Wohl fühlt sich die Art bei etwa 24–28 °C; je kühler es ist, desto länger dauert die Entwicklung, und bei deutlich niedrigeren Temperaturen kommt sie fast zum Stillstand. Direkte Sonne auf dem Behälter sollten Sie vermeiden, weil sich Luft und Futter dann stark aufheizen.
    Auch das Futter spielt eine Rolle: Auf frischen, jungen Blättern der Wirtspflanze wachsen Raupen meist schneller als auf alten, harten Blättern, und ein Wechsel der Futterpflanze kostet oft etwas Zeit. Die Raupe häutet sich insgesamt etwa 4-mal – kurz vor jeder Häutung frisst sie nicht und wirkt ruhig, das ist normal. Vor der Verpuppung wandert sie umher und sucht einen Platz zum Aufhängen.
    Die Puppenruhe dauert bei Zimmertemperatur bei dieser Art meist 8–12 Tage. Kurz vor dem Schlupf wird die Puppe dunkel und die Flügelzeichnung scheint durch. Der frisch geschlüpfte Falter braucht mindestens ein bis zwei Stunden, bis die Flügel ausgehärtet sind.

    ❄️ Sie starten in der kühlen Jahreszeit: In Räumen unter 20 °C dauert die Raupenphase schnell doppelt so lange wie im Sommer. Ein warmer Platz im Zimmer (nicht auf der Heizung, nicht in der Sonne) hilft – und tragen Sie die Zimmertemperatur ein, dann passt sich die Prognose an.

    Mehr zu Temperatur und Entwicklung in unseren Ratgebern ↗

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    Beispiel-Tagebuch: So kann Ihr Diagramm aussehen (Danaus genutia)

    Das ist kein echter Zuchtbericht, sondern ein Beispiel, das wir aus den Entwicklungsdaten unseres Steckbriefs zusammengestellt haben (Raupenzeit 15 Tage, bei etwa 26 °C). Sobald echte Tagebücher veröffentlicht sind, zeigen wir stattdessen diese.

    Beispiel · Danaus genutia

    Futter: Seidenpflanzen · Temperatur: 26 °C · Raupenphase: 15 Tage · Puppenphase: 10 Tage

    🌿 Seidenpflanzen10203040007.05.411.05.815.05.1219.05.1623.05.2027.05.2431.05.2804.06.Tage seit Beginnmm🐛 Die Raupe🟤 Die Puppe🦋 Der Falter
    • 09.05. · Die Raupe · 6 mm – Erste Häutung beobachtet: Die Raupe saß einen Tag still und ist danach deutlich größer. Jetzt etwa 6 mm.
    • 12.05. · Die Raupe · 8 mm – Alles ruhig, die Raupen fressen viel. Ich wechsle das Futter, sobald es welk wird. Länge ca. 8 mm.
    • 15.05. · Die Raupe · 15 mm – Jetzt wächst sie sichtbar: etwa 15 mm. Es fällt deutlich mehr Kot an, deshalb reinige ich das Behältnis täglich.
    • 18.05. · Die Raupe · 25 mm – Schwarz-weiß-gelb geringelt mit drei Paar Fäden. Länge aktuell ca. 25 mm.
    • 21.05. · Die Raupe · 39 mm – Kurz vor der Verpuppung: etwa 39 mm, sie wird unruhig und wandert im Behälter umher.
    • 22.05. · Die Puppe – Verpuppung! Die Puppe hängt ruhig – ich fasse sie nicht mehr an und halte alles erschütterungsfrei.
    • 27.05. · Die Puppe – Die Puppe wirkt unverändert; ich kontrolliere nur, ob alles trocken und ruhig bleibt.
    • 01.06. · Der Falter – Der erste Falter ist geschlüpft! So sieht er aus: Orange mit schwarzen Adern und weißen Flecken – der asiatische Monarch.
    • 03.06. · Der Falter – Der Falter durfte bei Sonne und milder Temperatur hinaus – ein schöner Abschluss der Zucht.

    Bilder: Danaus genutia züchten: Futterpflanzen, Raupen, Falter (Common Tiger)

    Danaus genutia züchten: Futterpflanzen, Raupen, Falter (Common Tiger) – Foto
    Danaus genutia – Foto · Foto: Erik_Karits / Pixabay / Pixabay-Inhaltslizenz · verkleinert
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    Häufige Fragen

    Welche Futterpflanze eignet sich am besten?

    Am besten werden Cynanchum-Arten angenommen. Asclepias curassavica fressen nur die jüngsten Raupen, Calotropis gigantea wird gar nicht gefressen.

    Wie lange dauert die Entwicklung vom Ei zum Falter?

    Etwa 18 bis 20 Tage bei Wärme: rund 3 Tage Ei, 8 bis 10 Tage Raupe und 7 bis 8 Tage Puppe.

    Braucht die Art eine Winterpause?

    Nein. Der Falter fliegt in der Heimat das ganze Jahr, die Zucht läuft bei gleichmäßiger Wärme durchgehend.

    Wie sieht die Raupe aus?

    Sie ist schwarz mit bläulich-weißen und gelben Flecken und Linien und besitzt drei Paar Fühlerfäden.

    Warum sterben viele Raupen?

    Weil die Futterpflanze nicht passt oder die Haltung zu kühl ist. Je nach Pflanze erreichten nur 31 bis 58 Prozent der Raupen das Falterstadium.

    Darf ich den Falter freilassen?

    Nein. Exoten gehören nie in die freie Natur und werden nicht freigelassen.

    Fotos von Züchterinnen und Züchtern: Danaus genutia

    Haben Sie diese Art (Danaus genutia) selbst gezüchtet? Teilen Sie Ihre Fotos mit uns auf dieser Seite: einfach Foto hochladen, wir geben es frei, und andere Besucher können es hier ansehen. Besonders willkommen sind Fotos vom Ei, von der Raupe, vom Falter oder vom Zuchtaufbau für Danaus genutia.

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